Golf
Winterliga des GC Lauterbach – Schwierige Bedingungen auf Fairways
Warum? Jeder erfahrene Gartenbesitzer, der schon einmal während eines Wolkenbruchs seinen Rasen gemäht hat, weiß, dass sich die rotierenden Schneidmesser oft festfahren im nassen und schweren Gras und der Motor plötzlich abstirbt. Letzteres passiert dem Wintergolfer im Regen zwar nicht, aber oftmals seinem Schläger oder besser dessen Schwungbewegung, die durch das Eintauchen ins kühle Nass abrupt beendet wird. Leider wirkt sich das dann auch unmittelbar auf den Flug des Balls aus. Das Phänomen, dass die durch kräftigen Schwung erzeugten Tropfen der ungeliebten Wasserfontäne leider höher fliegen, als der Ball weit, hat wahrscheinlich zu der bekannten Redewendung „Das war ja ein Schlag ins Wasser" geführt. Auch der des Golfens unerfahrene Sportinteressierte vermag sich vorzustellen, dass ein solcherart beförderter Ball vom Abschlag einer mehr als 500 Meter langen Golfbahn bis zum Loch längere Zeit benötigt, als die durchschnittliche Großmutter an einem Paar Wollsocken strickt.
Der Tag war also lang und das Spiel eher feucht. Und wieder einmal vermochte der starke Peter Mende zu überraschen. Er gewann sowohl die Nettowertung mit 66 Schlägen als auch im Brutto zusammen mit Thorsten Koch und jeweils einem 86er-Ergebnis. Im Netto folgte Anke Fietzke mit 67 knapp vor Thorsten Koch mit 68 Schlägen. Den gemeinsamen dritten Platz im Brutto teilten sich Michael Knoth und Peter Becker einen Schlag hinter Koch und Mende.


