Tennis
Michelsrombach startet intensive Vorbereitung – Namhafter Neuzugang?
Dabei fangen die Mannen um den neuen Mannschaftsführer Malte Schmuck nicht erst jetzt mit dem Training an, erste lockere Trainingsstunden konnte bereits jeder Spieler individuell gestalten. Die gemeinsame Vorbereitung dient dabei nur einem Ziel: dem Klassenerhalt.
Dementsprechend motiviert gehen die Spieler in die lange Vorbereitung. Nach dem Aufstieg 2010 und dem überraschenden Meistertitel in der Gruppenliga 2011 sind die Michelsrombacher nun in der höchsten Spielklasse angekommen. Mannschaftsbedingt, da ein Vierer-Team gestellt wird, ist kein weiterer Aufstieg mehr möglich, die Hessenliga ist nur für Sechser-Mannschaften erreichbar.
Der personelle Wechsel im Amt des Mannschaftsführers hat dabei vor allem familiäre Gründe. Der langjährige Mannschaftsführer Tobias Schäg, der das Team seit 2004 von der Kreisliga B bis in die Verbandsliga und damit zu nicht weniger als sechs Meistertiteln führte, erwartet mit seiner Frau das zweite Kind und bat daher mannschaftsintern um Weitergabe des Amtes, bleibt aber dem Team als Spieler erhalten.
In der angehenden Spielzeit könnte einem beim Blick auf die Gegner und deren Leistungsklassen ein wenig angst und bange um das Flaggschiff des Tenniskreises im Herrenbereich werden. Zahlreiche ausländische Topspieler sowie vielmals die Leistungsklasse 1 prägen die Mannschaftsaufstellungen der Gegner. Ein Grund mehr für Alexander Körbel, Tobias Schäg, Malte Schmuck, Daniel Kramer und Michael Greiner die Vorbereitung intensiver als im Vorjahr zu betreiben.
Personelle Verstärkungen sind in großem Stile nicht geplant. „Wir stehen seit geraumer Zeit in Kontakt mit einem in der Region bekannten Spieler, der womöglich noch zu unserem Team stoßen könnte. Es würde uns freuen, wenn dies klappt, aber auch so werden wir als Aufsteiger gelassen in die Verbandsliga-Saison gehen“, so Mannschaftsführer Malte Schmuck. Überhaupt sind der mannschaftliche Zusammenhalt und die Kameradschaft innerhalb des Teams unübertroffen. „Die Stimmung ist bei uns komischerweise immer am Siedepunkt, und es wird gejuxt und gelacht bis zum Umfallen“.
„Wir sind als Aufsteiger so oder so Außenseiter und alles was zählt, ist der Klassenerhalt. Sollte es nicht reichen, dann haben wir damit überhaupt kein Problem, da bei uns ausschließlich der Spaß im Vordergrund steht“, meint Schmuck.



