Handball
Oberliga – HSG Eitra/Oberhaun bricht nach 30 Minuten ein
Die Partie begann für die Gäste vielversprechend: Die Haunecker zeigten eine gute Leistung, sodass die erste Halbzeit ausgeglichen verlief. Allerdings sorgten technische Fehler wieder einmal dafür, dass die HSG ins Hintertreffen geriet. Der Tabellenvorletzte aus Osthessen verlor sechsmal den Ball, was die Hausherren in vier Fällen ausnutzten: Sie gingen mit einer 17:16-Führung in die Pause. Alles in allem machten es die Dutenhofener mit ihrer harten Spielweise der HSG nicht leicht. So gab es in der 25. Minute die laut Spielertrainer Jörg Ley „überfällige“ Rote Karte für die Gastgeber, nachdem Philipp Koch ins Gesicht geschlagen worden war. Fünf Minuten zuvor bereits hatte Rene Hermann verletzungsbedingt das Feld verlassen müssen. Er hatte sich im Angriff zwischen zwei Kontrahenten durchgespielt und auch das Tor getroffen, allerdings war er auch selbst getroffen worden. Er bekam einen Schlag in die Rippen, von denen er sich dabei vermutlich zumindest eine brach.
„In der zweiten Halbzeit hatte das, was wie gemacht haben, wenig Hand und Fuß. Da hatten wir nicht mehr viel zu bieten“, erzählt HSG-Coach Ley: „Bis zur Halbzeitpause war das alles okay, da waren wir die spielstärkere Mannschaft.“ Neben dem Ausfall von Leistungsträger Rene Hermann waren die Osthessen zudem durch Zeitstrafen gehandicapt. Andreas Krause und Jens Rüger bekamen schon in der ersten Halbzeit zwei Zeitstrafen und mussten somit aufpassen, nicht auch noch die Rote Karte zu kassieren. Die Hausherren wussten dies zu nutzen und bauten die Führung kontinuierlich aus.
Eitra/Oberhaun: Fohr, Krätzig; Ley (2), Houston (2), Rüger (5/1), Streckhardt (1), Koch (4), Krause (5), Köhler (4), Hermann (3), Weiß (1), Schnell.
Zuschauer: 50.


