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Osthessen Sport | Osthessen Zeitung
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Freitag 20. Januar 2012

Tischtennis  

Hessische Meisterschaften – Folgt Hansi Fischers siebter Streich?

Osthessen (os/vg) – Um den Titel bei den 66. Hessischen Tischtennis-Meisterschaften kämpfen am Samstag und Sonntag jeweils 40 Damen und Herren in Offenbach-Bürgel. Auch der sechsfache Hessische Meister Hansi Fischer vom TTC RhönSprudel Maberzell wird dabei wieder an den Platten stehen.

Neben den Titeln und Platzierungen und Preisgeldern in Höhe von insgesamt 1300 Euro geht es hier auch um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften vom 2. bis 4. März in Berlin. Kann Jugendeuropameister Patrick Franziska (TG Hanau) seinen im Vorjahr erstmals errungen Titel bei den Männern verteidigen oder kann sein Vereinskamerad und Abwehrkünstler Ruwen Filus bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen? Ebenfalls als Mitfavorit um den Titel gehandelt, musste der TOP16-Gewinner Steffen Mengel (TG Hanau), wie bereits im Vorjahr, auch diesmal verletzungsbeding absagen. Immer für eine Überraschung gut ist der sechsfache Hessenmeister Hansi Fischer (TTC RS Fulda-Maberzell). Weiter auf dem Vormarsch sind die Talente Marc Rode (NSC Watzenborn-Steinberg), Gregor Surnin und Jens Schabaker (beide TG Nieder-Roden), denen der Sprung aufs Treppchen durchaus zuzutrauen ist.

Aus Osthessen sind derweil neben Hansi Fischer noch einige weitere Kandidaten mit im Rennen. Vom TTC Maberzell gehen mit Torsten Mähner, Sebastian König und Ernst Fischer noch drei weitere Regionalliga-Topspieler an den Start, außerdem ist Jörg Leutbecher von der TTG Margretenhaun-Künzell mit von der Partie.

Bei den Damen gehen die Zweitliga-Spielerinnen Angelina Gürz (Vorjahressiegerin) vom NSC Watzenborn-Steinberg, Top32-Gewinnerin Lena Krapf (SV Darmstadt 98) und Schülernationalspielerin Alena Lemmer vom Regionalliga-Tabellenführer GSV Eintracht Baunatal favorisiert ins Rennen. Hier hat Mitfavoritin Désirée Czajkowski (NSC Watzenborn-Steinberg) wegen ihres anstehenden Staatsexamens abgesagt. Aus Osthessen ist Sarah Trojahn vom VfL Lauterbach die einzige Teilnehmerin.

Die Einzelwettbewerbe der Damen und Herren A werden zunächst in einer Vorrunde in je acht Gruppen à vier Spielern im System „Jeder gegen Jeden" mit vier Gewinnsätzen ausgespielt. Die Ersten und Zweiten jeder Gruppe qualifizieren sich für die anschließende K.O.-Runde. Die Gruppensieger werden so ausgelost, dass sie in der ersten K.O.-Runde (32er-Feld– vier Gewinnsätze) nicht aufeinander und frühestens im Finale auf den Gruppenzweiten ihrer Vorrundengruppe treffen. Die ersten Acht der Setzliste sind von der Teilnahme an der Vorrunde befreit und haben in der ersten K.O.-Runde Freilos.

Die Doppelwettbewerbe werden im K.O.-System (32er-Feld) mit drei Gewinnsätzen ausgetragen. Die aus den ersten Acht der Setzliste gebildeten vier Doppelpaarungen steigen erst zum Viertelfinale in den Wettbewerb ein. Die übrigen 16 Doppelpaarungen ermitteln im K.O.-System die anderen vier Viertelfinalteilnehmer. Ein Mixed-Wettbewerb findet nicht statt.

 

 

 

 


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