Lokales
„Grand-Prix der Strammen Waden“ – Zwei hiesige Titelanwärter - Fotos
Eigentlich wollten die Löschenröder als „Alte Hasen“ im Showtanz-Business in diesem Jahr nicht am „Grand-Prix der Strammen Waden“ teilnehmen. Doch die Schoppegarde brachte es nicht übers Herz, die Beine für die Wahl zu Hessens originellstem Männerballett still zu halten: „Durch den Generationenwechsel wollten wir auch unseren Nachwuchstänzern dieses einmalige Erlebnis ermöglichen. Der Grand-Prix war immer etwas ganz besonderes“, erklärt „Alttänzer“ Christian Heil. Mit zwanzig Mann stand die Shoppegarde am Dienstagabend in der Fuldaer Esperantohalle auf der Bühne und heizte sowohl Publikum als auch Jury (Bärbel Schäfer, Markus Schöffl und Achim Winter) ordentlich ein. Als vorletzter Programmpunkt bildeten die Jungs aus der Gemeinde Eichenzell den krönenden Abschluss einer viel gelobten Veranstaltung des hr-Fernsehens. Doch bis es soweit war, musste die Männertanzgruppe noch einiges umstellen: Um am Wettbewerb um den begehrten Grand-Prix teilzunehmen, mussten die Tänzer ihren elfminütigen Tanz auf gerade einmal vier Minuten kürzen. Ihre verschiedenen Kostüme nahmen sie trotzdem alle mit und präsentierten dem beschwingten Publikum eine Show, die sich gewaschen hatte. Zum Thema „Amerika und der Wandel seiner Menschen“ zogen sich die Löschenröder mehrmals um und beendeten ihr sagenumwobenes Programm als Generation „Uncle Sam“. Ob sie die Jury damit für sich gewinnen konnten und der Aufwand der Löschenröder ausreichte, um den obersten Podest-Platz zu erklimmen, das wird in der Ausstrahlung der Sendung des hr am Montag, 20. Februar 2012, um 22.55 Uhr gezeigt.
Ein weiterer regionaler Anwärter auf den Titel der „Strammsten Waden Hessens“ waren die Miniratis aus Kalbach, die nur einen Programmpunkt vor den Löschenrödern auftraten. Auch sie konnten sich im harten Auswahlverfahren gegen ihre Konkurrenz durchsetzen und schafften den Einzug ins gestrige Finale. Dabei waren sie die mit Abstand jüngsten Teilnehmer des Grand-Prix der Strammen Waden. Als Piloten verkleidet wollten die „Minis“ zeigen, dass sie das, was die „Großen“, also die „Matzeratis“ können, genauso gut auf die Bühne bringen – und letztlich stand beim Auftritt der Mittelkalbacher die komplette Halle. Für welche Platzierung die Leistung letztlich gereicht hat, erfahren alle Interessierten ebenfalls am 20. Februar ab 22.55 Uhr im hr-Fernsehen.

















































