Handball
Eitra/Oberhaun mit undankbarer Aufgabe – Flieden ohne Chance?
„Wenn der Gegner Verstärkung aus der ersten Mannschaft bekommt, dann stehen unsere Chancen eher schlecht. Wir fahren ohne Druck dorthin“, erzählt Eitras Betreuer Thommy Bodenbänder, dessen Team am Samstag auf Matthias Kienast verzichten muss. Kienast ist beruflich verhindert.
In der Landesliga kommt es ebenfalls am Samstag (18.30 Uhr) zum Duell „David gegen Goliath“. Der unangefochtene Ligaspitzenreiter TV Hersfeld trifft in der heimischen Geistalhalle auf das abgeschlagene Tabellenschlusslicht Flieden. „Wir wollen nach dem guten Start am vergangenen Wochenende nun nachlegen. Wir sind der Favorit, deswegen wollen wir auch so auftreten“, macht Hersfelds Betreuer Jörg Renkel klar. „Allerdings dürfen wir Flieden nicht unterschätzen. Wir müssen unsere Angriffe schnell und erfolgreich zu Ende spielen“, fügt Renkel an. Fliedens Torhüter Manuel Poch geht das Spiel mit anderen Gedanken an: „Unsere Chancen sind relativ gering“, so Poch bescheiden.
Der TV Alsfeld möchte am Wochenende an das Hinspielergebnis anknüpfen, als sein Team mit fünf Toren Unterschied in Körle/Guxhagen als Sieger vom Platz ging: „Die zwei Punkte müssen her. Das ist eine machbare Aufgabe“, gibt TVA-Trainer Matthias Deppe zu Protokoll. Anwurf zur Partie ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Alsfelder Großsporthalle. Deppe muss allerdings die nächsten Wochen auf Christian Waniek verzichten, der sich am letzten Freitag im Abschlusstraining einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hat. „Da müssen wir jetzt improvisieren. Wahrscheinlich müssen wir einen Altstar ausgraben“, lacht Deppe.
Der SSV Großenlüder ist am vergangenen Wochenende knapp an einer Sensation vorbeigeschrammt. Die Truppe von Trainer Udo Steinmüller hielt den TV Hersfeld lange in Schach, musste sich am Ende allerdings knapp geschlagen geben. Nun wartet der nächste starke Gegner auf die Osthessen. Der SSV ist am Sonntag um 17 Uhr bei der HSG Baunatal zu Gast.


