Mittwoch 22. Februar 2012
Lokales
Gedenken an Opfer rechtsextremer Gewalt - Schweigeminute bei Caritas
Fulda/Freiburg (os) - Ein Zeichen möchte die Caritas im Bistum Fulda gegen rechtsextreme Gewalt, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzen und schließt sich dem Aufruf der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes an, bundesweit mit dem Deutschen Caritasverband, den Fachverbänden und den caritativen Einrichtungen und Diensten am 23. Februar 2012 um 12 Uhr eine Schweigeminute einzulegen.
„Caritas steht auch für Toleranz und Mitmenschlichkeit“, so Malte Crome, Vorstandsmitglied des Caritasverbandes für die Diözese Fulda, „deshalb ist es selbstverständlich, dass wir eine solche Aktion der Solidarität mittragen.“ Die Schweigeminute folgt auf die zentrale Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt in Berlin, zu welcher der Bundespräsident, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle eingeladen haben. „Es ist ein kleines, aber wirksames Zeichen, an dem sich jeder aktiv beteiligen kann“, betont Crome. „Eine Minute schweigen zum Gedenken an die Opfer der Gewalt und als Votum für eine offene und tolerante Gesellschaft, darf jeder ein Mitglied sein.“


