Lokales
Rosenmontagsumzug in Fulda ohne größere Vorfälle – update 9.30 Uhr
„Der Rosenmontagsumzug lief noch ganz ohne größere Vorfälle. Erst gegen Abend ist die Stimmung dann gekippt“, erzählt Schäfer. Kleinere Streitigkeiten, die vorher noch mit einem „Fölsch Foll Hinein“ geklärt wurden, endeten ab etwa 20 Uhr mit einer Schlägerei. Insgesamt seien der Polizei in Fulda fünf Schlägereien gemeldet worden, die auf den Rosenmontag zurückzuführen sind, berichtet Schäfer. „Das ist relativ wenig, wenn man bedenkt, wieviele Menschn noch am Nachmittag in der Stadt unterwegs waren und sich den Umzug angeschaut haben“, erklärt der Polizei-Pressesprecher. Die Präsenz der Beamten scheint demnach Wirkung gezeigt zu haben.
Nur wenige „Alkoholleichen“ hatte die Polizei bis zum Abend (Stand 19 Uhr) zu verzeichnen. Aber auch dieses Jahr mussten wieder „mehrere hilflose Personen“ wegen zu viel Alkoholgenuss ins Krankenhaus eingeliefert werden und einige Narren ihren Rausch erst einmal in der Ausnüchterungszelle der Polizei ausschlafen. Bei der Leitstelle gingen unterdessen auch in diesem Jahr einige Anrufe ein – 80 Prozent der Einsätze ab 13 Uhr seien auf den Rosenmontag und übermäßigen Alkoholgenuss zurückzuführen. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte am Rosenmontag etwa 50 Mal ausrücken.


