Lokales
Fuldaer Studentinnen entwickeln Koch-Kalender für Kleinkinder
Mit großen Engagement entstand ein bunter Kalender, der nicht nur Rezepte, sondern auch jede Menge andere interessante Möglichkeiten bietet, um den Kleinkindern das Arbeiten mit diesem Kalender im wahrsten Sinne des Wortes „schmackhaft“ zu machen. Zwölf gesunde und originelle Rezepte aus verschiedenen Ländern sollen zum Nachkochen mit den Eltern anregen. Mit Hilfe des Märchens vom Kartoffelkönig und der Möhre „Rübli“, die als Leitfigur und Hilfestellung durch den Kalender führt, bringt der Kalender den Kindern zudem die wichtigsten Ernährungsinformationen altersgerecht näher. Aufgebaut sind die Rezepte auf Grundlage der Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Und weil bereits viele Kinder im Vorschulalter an Zöliakie und Laktose-Intoleranz leiden, sind auch diesen beiden Krankheiten im Kalender berücksichtigt und kindgerecht erklärt.
„Wir wollen auf spielerische Weise schon frühzeitig vermitteln, wie wichtig es ist, sich gesund zu ernähren“, beschreiben die fünf angehenden Oecotrophologinnen das Ziel, das hinter dem Koch-Kalender steht. „Mit den Vorschulkindern im Luther-Kindergarten haben wir gekocht, gespielt und gemalt und dabei unser Wissen über gesunde Ernährung weitergegeben.“
Die Mitglieder der Projektgruppe „FoodKids“ Lena Rinke, Helena Paczkowski, Miriam Schmalzl, Julia Blaumeiser und Christin Keßler, erweckten auch eine positive Rückmeldung bei den Eltern: „Der Kalender ist eine Hilfe im Alltag. Wir kennen uns zu wenig aus“, war von vielen Erwachsenen zu hören. Leiterin des Projektes war Frau Prof. Barbara Freitag-Leyer, welches sich über drei Semester hinaus zog.
Gefördert wurde das Projekt von der AOK, die den größten Teil der Finanzierung übernahm und so den Druck des Kalenders ermöglichte. Der Kalender kann für 10 Euro beim Projekt Food Kids erworben werden. (E-Mail: barbara.freytag-leyer@he.hs-fulda.de) Die Einnahmen fließen zurück in die Projektarbeit zur gesunden Ernährung in Kindergärten.












