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Osthessen Sport | Osthessen Zeitung
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Freitag 03. September 2010

Leichtathletik  

Marathon – „Rhön-Pauer-Män“ Jürgen Nüdling ist seit 1994 dabei

Fulda (vg) – 1994 hat die LG Fulda den Fulda Marathon von den amerikanischen Truppen, die das sportliche Event bis dato organisiert hatten, übernommen. Schon damals mit dabei: Jürgen Nüdling aus Engelhelms, der seitdem nahezu in jedem Jahr den ersten Septembersonntag für den Halbmarathon-Lauf geblockt hat. Wenn an diesem Wochenende nun der Startschuss erfolgt, wird auch er wieder mit von der Partie sein.

„Ich bewege mich einfach unheimlich gerne und liebe das Laufen, da man dabei auch einmal an seine Grenzen gehen kann“, sagt der gebürtige Lahrbacher über seine Leidenschaft, die 1993 dank neuer, knieunterstützender Schuheinlagen begann. Von da an steigerte er die Distanzen stetig: „Ich bin beim Rhön-Super-Cup eben erst einmal die fünf Kilometer gelaufen und habe mich irgendwann dann auch einmal für die längeren Strecken entschieden -  bis es dann auch mal der Halbmarathon wurde“, erinnert sich Nüdling, der auch mit dem Rennrad wöchentlich hunderte Kilometer zurücklegt: „Der Sport ist eben mein Ausgleich nach einem langen Tag im Büro“, erzählt der Rhöner, der in der Vergangenheit auch an der Duathlon-Serie „Power-Man“ teilgenommen hatte und sich dort den Spitznamen „Rhön-Pauer-Män“ gab: „Die Leute dachten dann schon, dass ich kein Englisch könnte. Aber ich weiß schon, dass das so nicht richtig geschrieben ist“, betont der Engelhelmser  mit einem Augenzwinkern.

Bereits seit einem halben Jahr hat er sich nun für den Fulda-Marathon am Sonntag vorbereitet: Grundlagenausdauer, Schnelligkeitseinheiten und die beliebten Dehnübungen standen Woche für Woche auf dem Programm und nun fühlt sich Nüdling prinzipiell fit genug, wieder im vorderen Drittel mitmischen zu können – auch wenn ihm wenige Tage vor dem Start noch eine Erkältung zu schaffen macht. Freuen tut er sich vor allem auf den Zieleinlauf, aber natürlich auch auf die neue Strecke, die mehrmals durch die Innenstadt führt: „Wenn wir dann am Bonifatiusplatz entlang kommen, wird das sicherlich toll. Ich hoffe, dass in diesem Jahr ein paar mehr Zuschauer dabei sind, denn die Resonanz war in den letzten Jahren schon sehr dünn“. Sportlich sei der Wettbewerb sicherlich nicht mit Veranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet zu vergleichen, denn „da sind die Strecken ja völlig eben. In Fulda ist das bisschen anders, da es auch mal bergauf geht und in der Stadt alles verwinkelt ist. Aber das macht ja auch den Reiz aus“.


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